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Das MiKi-Baby
Das MiKi-Baby

Hier siehst du ein krabbelndes Baby. Ab und zu haben wir auch solche im MiKi-Träff. Je nach Elternmentalität, werden sie euch übergeben oder lieber in den Gottesdienstraum mitgenommen. Manchmal kommt es daher, dass es gerade in der Fremdelphase ist und schlicht nicht von seinen Eltern weg möchte. Die meisten Babys schlafen noch am Morgen, etwa gleichzeitig wie der Gottesdienst stattfindet. Oder sie bekommen Hunger und brauchen ihr Fläschchen oder ihre Mama. Babys haben einen höheren Betreuungsaufwand. Vielfach muss man sie herumtragen und vor den grösseren Kindern beschützen. Und dann ist da noch das Thema Wickeln.

Wenn ihr Babys in eurer Gruppe wollt oder habt, dann macht es Sinn als Team über diese Fragen zu diskutieren:

  • Gibt es einen ruhigen Platz, an dem ihr Babys auch mal hinlegen könnt?
    Wo können sie ungestört am Boden krabbeln, ohne dass die Grösseren sie gefährden? Vielleicht habt ihr einen Spielbogen oder ein erhöhtes Laufgitter, oder ihr legt es in seinen eigenen Kinderwagen.

  • Wisst ihr bei der Übergabe «genug» von den Eltern?
    Von den Eltern ist es gut zu wissen, was das Baby schon kann und auf was ihr achten solltet: Kann es schon alleine sitzen, aufstehen, was darf es essen und trinken? Hat es einen Nuggi, hat es geschlafen?

  • Ist euer Raum Baby-Sicher?
    Babys nehmen viel in den Mund, da ist es gut, wenn man ein Auge darauf hat, welches Spielzeug in der Reichweite des Baby ist. Ist für die Sicherheit im Raum gesorgt? (Achtung auf verschluckbare Gegenstände, ungeschützte Steckdosen, spitzige Ecken etc.)

  • Was macht ihr, wenn ein Baby weint?
    Das ist ein heikles Thema. Nicht alle Eltern haben da dieselbe Meinung. Manchmal kann man es überbrücken und «schafft» es, dass es wieder zufrieden ist oder einschläft. Wenn es aber zu lange dauert, leiden alle daran und es ist besser die Eltern zu kontaktieren. (Auch hier ist die Wahrnehmung natürlich unterschiedlich, ab wann es zu lange dauert.) Bitte klärt dies mit den Eltern und überlegt euch wie ihr sie kontaktieren könnt, ohne dass ihr mit dem weinenden Baby in den Gottesdienst hereinplatzen müsst.

  • Was macht ihr, wenn die Windeln voll sind?
    Das würde ich den Eltern überlassen. Falls es mal zu fest stinkt oder etwas ausläuft, dann könnt ihr sie schnell kontaktieren.

Toll, dass ihr den Eltern ein wenig Freiraum ermöglicht, indem ihr ihr Baby hütet.

Bild vom Host

Karin Burgherr

Bereich Kinder

Karin ist verheiratet, lebt im Aargau und ist Mutter von vier Kindern. Sie liebt es zu beobachten, wenn Kinder Glaubens- und Entwicklungs-Schritte machen. Mit Leidenschaft investiert sie sich in den Bereich Kinder bei Young Generation.
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