Die Zusammenarbeit mit den Eltern der Kleinkinder ergibt sich noch ganz natürlich. Es sind ja noch die Eltern, welche die Kinder bringen und wieder abholen. Die Übergabe der Kinder sieht unterschiedlich aus, die Kommunikation ist wichtig.
Vielleicht erzählen die Eltern kurz, wie es dem Kind geht, was es noch dabei hat (Nuggi, Nuschi, ...), was ihm hilft, wenn es mal weint und wann ihr sie kontaktieren sollt. Meistens ist dies ja nicht jedes Mal bei jedem Kind nötig. Man kennt sich ja auch mit der Zeit. Bei der Verabschiedung der Kinder ist es für die Eltern hilfreich zu wissen, ob alles gut ging, etwas Spezielles vorgefallen ist. Manchmal bedanken sich die Eltern, manchmal vergessen sie es. Aber sie sind euch sicher dankbar!
Die Eltern und das Kind müssen Vertrauen zu euch aufbauen, damit sie ihr Kind in eure Obhut geben. Wenn die Eltern euch vertrauen, dann spürt das auch das Kind. Durch Vertrauen und gute Absprache kann auch die Übergabe besser funktionieren. Aber eben, meistens dauert es ein wenig. Da sind Kinder auch unterschiedlich. Kinder bis 4-jährig sind noch ganz viel bei den Eltern daheim und sind sich noch nicht so gewohnt, getrennt von den Eltern zu sein. Wenn die Eltern arbeitstätig sind, oder das Kind schon in die Spielgruppe geht, dann kennen sie das natürlich schon besser.
Aber manchmal sind da auch Eltern, die ihr erstes Kind bei euch abgeben. Oder Eltern, die nicht gut loslassen können. Oder Kinder, die sich sehr an die Eltern klammern. Da braucht es Verständnis, dass es für sie nicht ganz so einfach ist, wie wir es gerne hätten.
Gewinnt ihr Vertrauen, indem ihr gut kommuniziert und liebevoll auf das Kind wie auch auf die Eltern eingeht. Erklärt ihnen den Ablauf, lässt sie noch ein wenig beim Kind bleiben und helft wo nötig, dass das Ablösen gut klappt. (Weitere Ideen beim How to MiKi – Das MiKi-Kind braucht Sicherheit.)
Ermutigt als Gemeinde die Eltern, auch zu Hause den Glauben zu leben und den Kindern biblische Geschichten zu erzählen. Vielleicht bekommen sie eine Kinderbibel zur Einsegnung. Vielleicht schenkt ihr ihnen das Buch «Vom Kern her wachsen« und die Phasenkarten. Zu Hause lässt es sich super zum «Singe mit de Chliine» spielen und tanzen. Eltern sind sicher offen für hilfreiche Materialien und Angebote und Austausch untereinander. Zum Beispiel ein Eltern-Kind-Singen, ein Mittagessen am Sonntag oder eine Kleingruppe für Mütter.

Karin Burgherr
Bereich Kinder






