MiKi steht für Mini und Kinder, oder Mini und Kirche. Es beinhaltet die Arbeit mit kleinen Kindern von 0 – 4 Jahren am Sonntag Morgen. Meistens sind diese in der Hüeti. Hüeti heisst jedoch, dass die kleinen Kinder «einfach» gehütet werden. MiKi möchte aber, dass die Kinder eine tolle Zeit haben mit Gott und miteinander. Sie kommen am Sonntagmorgen in die Kirche und dürfen hier auch etwas über den grossen Gott und seine grosse Liebe zu ihnen erfahren. Es braucht nicht viel dazu, ein Herz für die Kleinkinder und den Wunsch ihnen Gottes Liebe weiterzugeben.
Auf dieser Seite findest du
Bevor wir in die Inhalte dieser Website eintauchen, geben wir dir hier eine kleine Übersicht. Klicke auf die Buttons, um direkt an den richtigen Ort zu gelangen.Wer ist in deiner MiKi-Gruppe? Unsere fiktiven Kinder Leon, Valerie, Luana und Samuel helfen dir, deine Zielgruppe besser zu verstehen
Hier geht es um kleinere und grössere Ideen, mit denen du die MiKi-Zeit gestalten kannst.
Ein Nachmittag voller Ideen, Austausch, Workshop und Kleinkinder-Materialien zum Thema:
«Kleine Kinder mit Gottes Liebe prägen»
29. August 2026 | seetal chile (Seon AG)
How to MiKi
Hier haben wir einige Inspirationstexte mit Praxistipps für MiKi-Leitende. Die Bilder zu den Texten stammen aus der Glaubensmap. Die Inspiration zu diesen Texten kommt unter anderem aus der längeren Betrachtung dieser. Ganze Map ansehen und inspiriert werden? Dann besuche glaubensmap.com.Best Practice
Hier findest du eine Sammlung von Umsetzungsideen aus Gemeinden, welche mit den Kleinkindern ein kleines Programm gestartet haben.
Um den Kindern Orientierung und Struktur zu geben, starten wir in der Kinderhüeti der Viva Kirche in Liestal mit einem Begrüssungsritual (siehe unter Ideenbörse ‘Blumentöpfe’). Anschliessend schauen wir, welche Kinder was spielen möchten oder ob eben eine Aktivität angeboten wird.
Die Aktivität sieht so aus:
Wir starten unsere Aktivität jeweils mit dem Lied „B-I-B-E-L“ von Andrew Bond. Dann öffnen wir die „Bibel“, in welcher das Büechli mit der biblischen Geschichte drin ist, welche dann vorgelesen wird. (siehe unter Ideenbörse: ‘Ordner-Bibel’)
Für ca. 12 Geschichten haben wir anschliessend eine passende Aktivität vorbereitet. Zum Beispiel basteln, einen Turm bauen usw. Bei den weiteren ca. 12 Geschichten wird einfach „nur“ vorgelesen und anschliessend die Kinder wieder ins Freispiel gelassen.
Die jeweilige Aktivität ist so aufgebaut bzw. vorbereitet, dass sie am Sonntagmorgen einfach spontan gezückt werden kann.
Die Betreuerin darf entscheiden, was sie alles davon macht (nur Geschichte, nur spielen, oder Geschichte und Basteln).
Bei unseren Königskindern (Kleinkinder-Gruppe) in der Fabrik-Chile in Beinwil am See hatten wir oft das Problem, dass die Kinder nach einer halben Stunde Heimweh nach ihren Eltern hatten. Weil für diese Altersgruppe Zeit nicht wirklich fassbar ist, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir den Kindern helfen könnten, die Zeit besser zu strukturieren um ihnen Sicherheit zu geben, wann ihre Eltern sie wieder abholen werden.
Unser Glück ist, dass wir eine Fachfrau Betreuung im Kinder-Team haben, welche lange Zeit in einer KiTa gearbeitet hat. Ihre Idee war, dass wir einen Ablauf mit Bildern gestalten, damit die Kleinsten nachvollziehen können, wann die Eltern wiederkommen. Dieser hängt im Hüetiraum und die Kinder können sich immer wieder daran orientieren. Folgende Bilder haben wir verwendet: Kreis, Singen, Büechli, Spiel, Znüni, nochmals Spiel und zum Schluss ein Bild mit Erwachsenen, die ein Kind umarmen.
Wir starten jeweils im Kreis, begrüssen alle und singen dann ein paar Lieder. Danach erzählen wir eine kurze Geschichte (2-3 Minuten) oder sprechen über ein Thema. Da eignen sich die Kirchenhochfeste, Jahreszeiten, Tiere, Geburtstag, kurze Bibelgeschichten usw. Nach diesem gemeinsamen Teil können die Kinder wählen, was sie gerne spielen möchten (Lego, Puppenhaus, Büechli-Ecke, Gumpi-Zimmer usw.) Dann spielen sie dort einige Zeit, können aber auch wechseln, je nach Lust und Laune. Sobald wir merkten, dass eine erste Spielmüdigkeit aufkommt, machen wir eine kleine Znünipause. Danach wählen sie nochmals ein Spiel oder es ergibt sich ein spontanes Gruppenspiel, wie z.B. 'den Flur hin und herspringen'. Je nach Zeit fügen wir noch ein weiteres Element hinzu wie malen oder kneten bis der Gottesdienst zu Ende ist und die Eltern ihre Kinder abholen kommen.
Dieser Ablauf, sowie die Bilder, haben viel Entspannung für unsere Königskinder gebracht. Es gibt ihnen Sicherheit. Immer wieder beobachte ich Kinder, welche den Bilderablauf studieren und kommentieren, was schon erledigt ist und was noch kommt, bis ihre Eltern sie wieder abholen.
Mir (Salome) ist es wichtig, die biblischen Geschichten mit Lieder zu verbinden. So habe ich jeweils ein kleines Stück einer Geschichte erzählt und dazu ein passendes Lied gesungen. Bei den Hüeti-Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren muss es nicht jedes Mal etwas Neues sein – im Gegenteil: Kinder lieben Wiederholungen! Oft habe ich einfach zwischen zwei Geschichten abgewechselt. Wenn auch etwas ältere Kinder dabei waren, habe ich natürlich ein bisschen mehr variiert. Aber selbst dann kann man eine Geschichte gut zwei- bis dreimal nacheinander erzählen. Die Lieder bleiben sowieso meist dieselben – sie schaffen Vertrautheit, Freude und Geborgenheit.
Als ich zur Hauptleitung unserer Hüeti in der Viva Kirche Leerau angefragt wurde, habe ich zugesagt mit der Idee, dass ich auch mehr machen darf als die Jahresplanung. So war es mir zum Beispiel ein Anliegen, ein Weihnachtsessen für das Team zu organisieren. Im ersten Jahr war dies eine tolle Gelegenheit die Mitarbeitenden besser kennen zu lernen und mit ihnen zu überlegen, was Veränderung bräuchte.
An einem nächsten Weihnachtsessen verteilte ich jeder Person zwei Zettelchen mit diesen zwei Fragen: Was magst du an der Mitarbeit in der Hüeti? Was würdest an unserer Hüeti gerne verändern? Nach einer spannenden Runde kamen wir zum Ergebnis, dass wir den Kindern in der Hüeti gerne eine Geschichten aus der Bibel erzählen möchten. Ich hatte zuvor an der KIFO-Konferenz ein Modul über 'Geschichten erzählen für kleine Kinder' besucht, so konnte ich gleich ein paar Tipps davon gebrauchen. Zum Beispiel, dass wir eine Handpuppe kaufen könnten. Wir beschlossen, dass dies ein Kamel sein sollte mit dem Namen ,Otto‘. Ein junger Mitarbeiter bastelte aus einem Plüschtier unseren Otto und erfand dazu gleich noch seinen Hintergrund und familiäre Situation. Eine junge Schreinerin meldete sich mit ihren Freundinnen um ein Bällelibad aus Holz zu bauen, weil meiner Variante - aufblasbarer Pool - immer wieder die Luft ausging.
Dann kam die Idee einer jungen Mitarbeiterin, dass wir ein Glöckchen bräuchten, um den Start unseres geistlichen Programms, sowie das Aufräumen einzuläuten. Auch hier fand sich jemand, der dies gerne organisierte. Damit wir einen geeigneten Rahmen für unseren geführten Teil haben, machten wir miteinander ab, dass wir nach dem Läuten des Glöckchens auf grüne Kissen in einen Kreis sitzen. Dieses Ritual gibt den Kindern Sicherheit. Hier begrüsst Otto die Kinder und fragt sie zum Beispiel, wie es ihnen geht. Dannach erzählen wir eine Geschichte aus der Bibel oder aus einem tollen biblischen Kinderbuch. Ich habe dafür geeignete Bücher gesucht und gekauft. Nach diesem Teil dürfen die Kinder wieder spielen. Manchmal haben wir auch noch eine weiterführende Idee, wie wir die Geschichte vertiefen könnten. Zum Beispiel ein Haus bauen, das wackelt und eines das gut hält, oder eine Arche Noah aus Lego, oder wir zeichnen einen Regenbogen. Da sind wir noch am entdecken, was alles möglich ist.
An einem weiteren Weihnachtsessen erzählte ich meinem Team, dass ich gerne den Raum verschönern und den Kasten ausmisten möchte und dazu Hilfe benötige. Es haben sich drei junge Freiwillige gemeldet um Pläne zu schmieden für die Raumgestaltung. So kam es, dass wir nun ein tolles Bällelibad mit Turm und Rutschbahn besitzen. Wir haben unseren Raum schon in zwei Etappen mit schönen Bildern bemalt, Spielzeug ausgemistet und ein neues Gestell gekauft. Dazu haben wir eine Woche lang jeden Abend daran gearbeitet. Jeder so wie er es einrichten konnte. Das Ergebnis ist, dass wir eine tolle Team-Zeit hatten und unser Raum der Schönste im Gebäude wurde. Auch die Kids-Treff Kinder spielen hier gerne.
Ich empfehle euch deshalb, euer Team mit einzubeziehen, jungen Leuten Raum zu geben und ein Weihnachtsessen mit eurem Team zu organisieren.
Weil sich die Kinder in ihrer Kinderhüeti nicht wohl gefühlt haben, hat Seraina Zwicky alles auf den Kopf gestellt und den Schäfli-Treff ins Leben gerufen.
Dazu hat sie mit jeder Kinderhüeti-Mitarbeiterin gesprochen, ob sie sich da investieren möchte. Einige haben aufgehört, andere aber sind motiviert dabei geblieben und haben mit ihr zusammen den Wechsel vollzogen.
Zum einen haben sie den Namen gewechselt, weil die Kinder nicht nur ‘gehütet’ werden sollten. Sie sollen hier Gott kennenlernen und erleben. Den Raum haben sie entsprechend eingerichtet: Es gibt einen Stall (Häuschen mit Ruschbahn), Schafe um sich darauf zu setzen und Bilder vom guten Hirten und Schafen. Die Kinder erhalten zu ihrem 1. Geburtstag ein Schäfchen. Mit diesem Schäfchen dürfen sie dann in den Schäfli-Treff kommen. Ja, er ist für Kinder ab 1 Jahr.
Sie starten gleich zu Beginn im Kreis mit dem geistlichen Teil von rund 15 Minuten. Dannach folgt die Spielzeit und ein Znüni
Ablauf geistlicher Teil:
- Die Kinder werden begrüsst und setzen sich mit ihrem Schäfchen in den Kreis.
- Im Begrüssungslied wird jedes Kind einzeln willkommen geheissen und wertgeschätzt. In diesem Lied kommt vor: Du bist wichtig, du bist wertvoll, Gott liebt dich!
- Danach folgen zwei, drei weitere Lieder, unterbrochen mit einer kurzen biblischen Aussage in Form eines kurzen Satzes, beispielsweise: «Jesus sagt: Ich bin der gute Hirte!». Damit sprechen sie den Geist des Kindes an. Eine Geschichte wäre noch zu lang für dieses Alter.
- Diese Aussage vertiefen sie oft mit den mitgebrachten Kuschelschäfchen und einer Handpuppe (ein Hirte), indem sie die gehörte Wahrheit im Spiel umsetzen und möglichst alle Sinne ansprechen.
- Nach einem weiteren Lied folgt ein Segnungsteil: Dazu haben sie Kärtchen mit einem Segenswort und einem schönen Bild gestaltet. Sie wählen eins aus oder lassen die Kinder ziehen. Dann sprechen sie jedem Kind Gottes Segen zu
Hinweise von Seraina:
- Das Programm «Himmelsziit» von der Schleife (für Eltern mit ihren Kindern) war uns dabei eine Hilfe. Wir haben die Gedanken daraus auf das Setting der Gemeindekindergruppe angepasst.
- Es sind viele Hirtengeschichten und Schäfchengeschichten, weil dieses Alter ja einfach hören soll, dass sie geliebt sind, wunderbar gemacht, angenommen und beschützt.
- Wir haben den Eltern die Lieder gegeben, damit die Kinder die Lieder zu Hause üben und singen können.
Nicht alle Hüeti-Mitarbeitenden haben teilen die Freude am Singen mit den Kindern – und das ist völlig in Ordnung. Umso schöner finde ich es, dass wir in unserer Gemeinde gabenorientiert arbeiten dürfen. Für mich persönlich (Salome) war das Singen mit den Kindern schon immer ein besonderes Herzensanliegen. So habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, an den Sonntagen den Kinderlobpreis zu leiten. Ich bin jeweils von einer Gruppe zur nächsten gegangen und habe mit allen Kindern, ihrem Alter entsprechend, gesungen.
Wenn der Kinderlobpreis nur in einer Gruppe stattfand, konnte ich danach sogar noch bei der Predigt der Erwachsenen dabei sein.
Wenn die Kinder in der Hüeti der EGW Steffisburg angekommen sind, werden sie herzlich begrüsst und dürfen spielen. Nach einiger Zeit laden wir sie zu einem gemütlichen Kreis ein – wer lieber weiterspielen möchte, darf das natürlich tun.
Dann kommt Mimi - unsere Handpuppenmaus - zum Einsatz. Die Kinder wecken sie, und gemeinsam singen wir ihr Lieblingslied „Jesus liebt mi“. Jedes Kind darf dabei ein Herz aus Stoff oder Papier aus Mimis Kiste auswählen.
Anschliessend öffnen wir das Musik-Köfferli mit unseren zehn Lieblingsliedern, die auf Karten abgebildet sind. Die Kinder wählen aus und wir singen zusammen. Manchmal mit der CD im Musik-Köfferli und manchmal 'accapella'. Oft entsteht dabei eine fröhliche, lebendige Singrunde.
Zum Abschluss geniessen wir ein feines Znüni und stärken uns für den weiteren Tag.
Erläuterung zum Musig-Köfferli:
Im Musig-Köfferli sind auf 10 Karten Bilder abgebildet. Auf der Rückseite steht jeweils der Lied-Text für die Mitarbeitenden. Es hat zu einigen Liedern auch noch Zusatzmaterial im Köfferchen. Zum Beispiel Tier-Bilder für das Tierlied. Auch eine CD ist dabei, auf der alle 10 Lieder drauf sind. Diese kann problemlos eingesetzt werden, die Kinder haben Freude zur CD zu singen.
Ideenbörse
Einfache und Ideen, wie du deine MiKi-Zeit bereichern kannst.Kauft euch ein grosses, flauschiges Plüschherz. Dieses könnt ihr den Kindern in die Hand drücken und dazu sagen, dass Gott sie liebt. Dieses Herz können sie einander weitergeben, sie können es den Eltern in die Hand drücken, einem Senior beim Apèro oder mit dem Herz ein wenig kuscheln. Es ist das «Gott liebt dich’ – Herz.
Für das Begrüssungsritual kann man sich eine schöne Blumenwiese basteln. Man nimmt einen Kaffeebecher und macht daraus eine Hochschiebblume. In den Kartonbecher ein enges Loch stechen durch das ein Stab kommt. Auf den Stab wird eine schöne Papierblume geklebt. Auf jede Blume kommt ein Foto eines Kindes oder einer Mitarbeiterperson. Nach einem Begrüssunglied darf jede anwesende Person aus seinem Blumentopf seine Blume nach oben schieben. Wenn das Kind da ist, darf die Blume herauskommen, wenn es nicht da ist, bleibt sie im Topf.

Jedes Kind kann aus einem Stück Karton ein eigenes Haus mit Fenster gestalten. Der Karton ist so geformt wie eine Hausfront (Dach, zwei Seitenwände) und so gross dass ein Kind seinen Kopf dahinter verstecken kann. Ihr schneidet ein Fenster an drei Kanten entlang vor, so dass das Kind es öffnen und schliessen kann. Auf der Vorderseite darf es sein Haus schön bemalen und seinen Namen darauf schreiben (lassen).
Dies kann man bei einem Begrüssungsritual im Kreis gebrauchen. Man singt ein Begrüssungslied «zB. S’isch Ziit – Singe mit de Chliine, Vol.2‘ und wenn das jeweilige Kind an der Reihe ist, darf es sein Fenster öffnen und hinausschauen.
Sammelt euch ein paar WC-Rollen zusammen und zeichnet darauf Gesichter. Ihr könnt die WC – Rollen mit einem farbigen Papier ‘anziehen’, Arme dazu basteln oder den Körper einfach auch noch auf die Rolle zeichnen. Damit könnt ihr die Geschichte erzählen. Zum Schluss könntet ihr mit den Kindern weitere WC-Rollen-Püppchen zum mitnehmen basteln.

Der Einsatz einer Handpuppe ist ein tolles Element. Auch wenn Mitarbeiter sich wechseln, die Handpuppe bleibt dieselbe. Deshalb ist sie geeignet um die Kinder damit zu begrüssen und zu verabschieden.
Die Handpuppe kann auch einen Rahmen gestalten beim geistlichen Programm. Aber sie kann nicht die Geschichte erzählen. Sie kann die Kinder in das Thema / Geschichte mit hinein nehmen und sie fragen wie es ihnen geht. Nach der Geschichte kann sie die Kernaussage wiederholen oder erfragen, was sie von der Geschichte gelernt haben. Sie ist eine Person in eurer Gruppe und kein Spielzeug. Deshalb sollen die Kinder auch lieb zu ihr sein.
Überlegt euch für eure Handpuppe einen Namen einen Ort an dem sie während der Geschichte sitzt. Vielleicht wohnt sie in einer Kiste, wird von den Kindern geweckt und nach ihrem Auftritt geht sie wieder schlafen.
Damit die Puppe möglichst lebendig wirkt, sollte man darauf achten, dass, wenn die Puppe redet, es die Puppe ist, die mit den Kindern Augenkontakt hat. Die Puppe soll im Vordergrund stehen und nicht du als Leiter. Wenn sie oder ein Kind redet, lass die Puppe in ihrer Körpersprache auf das Reden reagieren.
Für das Vorschulalter eignen sich kleinere Tierhandpuppen am besten. Grosse Menschenpuppen können ihnen Angst machen. Bei Ex Libris kann man unter Handpuppe einige kleinere und günstige Handpuppen finden. Auch bei Adonia findest du ein paar davon. Weitere Tipps zu den Handpuppen gibt es bei kleinekids.ch/handpuppe
Vielfach erzählen wir ja biblische Geschichten mit Bilderbüchlein. Um den Kindern aufzuzeigen, dass diese Geschichte in der Bibel steht, kann man sich eine grosse Bibel nehmen und das Büchlein dann vor den Augen der Kinder da hinaus nehmen. Oder man nimmt sich einen leeren Ordner, fasst ihn mit einem schönen Papier ein und schreibt gross BIBEL darauf. Für die Innenseite wird ein Zusatzfach gebastelt, in welches wir das Büchlein legen. Es funktioniert auch mit einer leeren Buchhülle. Mit der Idee, dass die Kinder merken, dass die Geschichte, welche sie gerade hören in der Bibel steht. Natürlich darf man dies nur mit Geschichten machen, welche in der Bibel stehen.
In der Kinderhüeti in Liestal haben sie im Ordner noch die Liederliste und eine CD reingepackt. Ein gutes Tool für die Mitarbeitenden.


Um den Kindern zu zeigen, dass die Bibel der grösste Schatz ist und dass ihr ihnen einen Schatz fürs Leben mitgeben möchtet, kann man im MiKi-Raum eine schöne Schatzkiste verstecken. Zu Beginn eures geistlichen Programms müssen die Kinder diesen Schatz zuerst suchen. Natürlich ist er jedes Mal an einem anderen Ort versteckt. In der Kiste finden die Kinder dann entweder die Bibel oder das Büchlein, dass ihr ihnen an diesem Morgen erzählen möchtet. Eine Schatzkiste findet man zum Beispiel in einer Brocki. Oder man nimmt einen Schuhkarton und gestaltet diesen um zu einer Schatzkiste. Vielleicht können die Kinder ja auch gleich mithelfen?
Arbeitsmaterialien
Wenn du einen Programmentwurf für eine geführte MiKi-Zeit suchst, dann findest du hier einige Materialien.








MiKi@home
Am Allermeisten ist das MiKi-Kind zu Hause bei seinen Eltern. Sie haben den grössten Einfluss auf ihr Kind. Deshalb gibt es hier ein paar Tipps für Eltern, wie sie zu Hause den Glauben weitergeben können.Diese kleinen Büchlein im Pixi-Format haben tolle biblische Inhalte:
Emmi, MutmachgeschichtenFlo, das kleine Feuerwehrauto
Der kleine Schlaubär
Bibeln für Kleinkinder
Es gibt einen Haufen Kinderbibeln. Es lohnt sich, eine zu kaufen. Am besten schaut ihr euch die Texte und die Bibel an und nehmt die, welche euch am besten zusagt. Beispiele:
Gott liebt dich – AdoniaMeine erste Lesebibel – Adonia
Kinderbibel für die Kleinen – Fontis
Die grosse Bibel für Kinder – Fontis
Meine erste Kinderbibel zum Selberlesen – Fontis
Das MiKi – Kind liebt es auch zu Hause Lieder über Gottes Liebe zu hören. Im Auto, in der Stube… zum tanzen und mitsingen eignen sich diese schweizerdeutschen CD’s:
(Adonia)Singe mit de Chliine, Vol. 1,
Singe mit de Chliine, Vol. 2,
Singe mit de Chliine, Wiehnachte
Guetnacht Lieder – Singe mit de Chliine
Probiere goht über Studiere, Fidimaa Vorschule
(Spotify)
ICF Kids, Uf de Schuelreis
Mitmachbücher
Auch ganz toll sind Bücher, wo das Kind mitmachen kann. Sei es durch tippen, schütteln, kritzeln, stickern, malen…
Weck den David - vom Bibellesebund
Bau mit Nemia - vom Bibellesebund
Glitzer Sticker Bibel – Adonia
Meine Suchbibel – Adonia
Kritzelbücher – Adonia
Meine erste Bibel zum Spielen und Entdecken - Fontis
Malbuch «Gott liebt dich mega fest‘ von Young Generation
Es gibt auch die Bibel zum hören:
Hörbible für di Chliine – Adonia Box mit 15 CD‘s
Biblische Geschichten vom Schaf Lila erzählt – Adonia:
Schaf Lila, Abentüür mit Jesus
Schaf Lila, Abenteuer mit Daniel
Lotta und Luis – Bibellesebund (ist auf Hochdeutsch)
und natürlich noch ganz viele mehr bei Adonia Streaming
Regelmässige Unterhaltung
Fips Magazin – SCM Ein A4-Heft das regelmässig nach Hause kommt. Mit Geschichten, Rätsel, Kochtipps, Bastelideen, Ausmalbild für Kinder ab 3 Jahren
Fips Ausmalbuch – ein A4 Heft mit ganz vielen Ausmalbildern und biblischen Wahrheiten
Fips Kalender – ein Kalender mit tollen Bildern und biblischen Zusprüchen
Inspiration für die Eltern
Vom Kern her wachsen – das Buch für Kirchen und Familien um 0- bis 25-Jährige im Glauben zu prägen www.kernwahrheiten.ch
Familie21.de – Auf dieser Seite findet ihr spannende Blog-Beiträge und Ideen für eure Familie
Die Phasenkarten – die Phasenkarten helfen den Eltern die jeweilige Phase des Kindes zu nutzen und zu wissen, was nun gerade wichtig ist. Denn jede Phase kann man nutzen oder verpassen. www.phasen.ch
Das sind unsere MiKi-Kinder
Für dieses Alter haben wir folgende Kernwahrheiten, welche für die Kleinen wichtig sind und wir ihnen ins Herz schreiben möchten:
Gott liebt mich, Gott hat mich geschaffen und Gott beschützt uns
Babys von 0 – 1 Jahr
Leon ist ein Baby und ist 9 Monate alt. Er entdeckt und lernt die Welt kennen. Er schläft noch viel, trinkt Milch und isst Brei und ist noch sehr an seine Eltern gebunden, vorallem an seine Mutter. Mit ca. 6 Monaten konnte er selber sitzen, hat begonnen zu krabbeln und Brei zu essen. Nun mit 9 Monaten beginnt er sich überall aufzuziehen und aufzustehen. Er liebt es die Schubladen auszuräumen. Und Türme kaputt zu machen. Meistens ist er mit dem Kinderwagen unterwegs und schläft noch am Morgen und am Nachmittag für 1 – 2 Stunden. Mit ca. 8 Monaten hat er begonnen stark zu fremdeln. Das ist gut, weil er gelernt hat zu wem er gehört und wer fremd ist. Nun ist es für ihn eine Teilnahme im MiKi-Träff schwierig, weil seine Mama nicht weggehen darf und er müde ist und Hunger hat. Seine Schwester konnte in diesem Alter aber schon ins MiKi gehen, die Mitarbeiterinnen im MiKi-Träff konnten sie ein wenig ablenken und haben sie herumgetragen, dann wars gut für sie. Leon aber weint meistens so fest, dass seine Mutter ihn wieder mitnimmt. Sie versucht es aber immer wieder mal. Wenn seine grosse Schwester dabei ist, klappt es manchmal schon für eine halbe Stunde. Aber Kinder sind halt verschieden.
Kinder von 1 – 2 Jahren
Valerie ist ein Mädchen und wunderbar gemacht. Sie ist schon 18 Monate alt und kann seit 4 Monaten selber laufen. Sie isst mit den Grossen am Tisch – in ihrem Kinderstuhl. Sie kann schon einen Zwei-Wort-Satz bilden. Sie singt gerne und kann schon ein paar Lieder richtig gut. Vor allem das Lied ‘Hey, hey, hey – Gott isch guet’ (das klingt dann eher so: ‘ey, ey, ey, Dott is duet’). Sie kann rennen und klettern. Hüpfen klappt noch nicht so ganz. Sie schaut sehr gern mit jemandem ein Büechli an, macht Tiergeräusche nach und probiert Bewegungen aus. Sie beginnt mit Emotionen zu spielen und entdeckt ihren eigenen Willen. Sie wird wütend, traurig, freudig, enttäuscht, eifersüchtig. Sie beobachtet ihren grossen Bruder und ihre Eltern ganz genau und macht nach, so wie sie es kann.
Valerie geht gerne in den MiKi-Träff. Manchmal muss sie zu Beginn noch ein wenig weinen. Die Mitarbeitenden sehen zwar nett aus, und die Spielsachen auch, aber dass ihre Eltern weggehen, findet sie doof. Wenn sie dann aber merkt, dass es hier Spass macht und die Mitarbeiter nett bleiben, dann bleibt sie gern mal hier, bis die Eltern wieder kommen. Gut, dass Mama dass mit ihr schon so im Voraus abgemacht und erklärt hat. Und Mama kennt diese Leute da auch, dann ist es ok. Letztes Mal war es auch toll hier und vielleicht kommt ja wieder eine Geschichte und die lustige Handpuppe und das ‘ey, ey, ey Lied’!
Luana, die 2,5-jährige
Kinder von 2 – 3 Jahren
Luana hat ein Lieblingswort: Selbermachen. Und sonst kann sie auch schon sehr gut reden. Sie plappert nach wie ein Papagei und man versteht sie schon gut. Sie probiert ganz vieles aus. Nebst dem selber Anziehen, selber schneiden, Scheren testen, herumkritzeln gehört dazu auch das Regeln ausloten. Den Eltern folgen ist doof und muss sie sicher nicht. Wenn es dann nicht so läuft, wie sie möchte, dann kann sie auch ziemlich wütend werden und sich weigern. Mit anderen Kindern zu spielen ist lässig, aber diese sind leider noch nicht so feinfühlig zu ihr. Es werden Bücher weggerissen, Spielzeug weggenommen und herumgeworfen, gehauen, gebissen. Sie alle müssen es lernen,was geht und was nicht.
Im MiKi-Träff ist es toll, da kann man ganz viel Spielen. Sie darf auch schon beim Basteln mitmachen und auch selber etwas kleben, kneten, schneiden oder ausmalen. Singen findet sie auch ganz toll, die einfachen Lieder kann sie schon singen. Sie tanzt und hüpft gern mit oder nimmt sich ein Schüttelei, das macht Spass. Es kann aber auch sein, dass sie mal scheu ist. Zum Beispiel wenn sie die Leiter nicht kennt, oder ein neues Kind da ist. Dann braucht sie mehr Sicherheit.
Samuel, der Grosse
Kinder von 3 – 4 Jahren
Samuel ist schon 3,5 Jahre alt und geht gerne in den MiKi-Träff. Hier hat es Lego, und ein Bällelibad, Autöli und andere Kinder. Es ist für ihn ok, wenn die Eltern in den Gottesdienst gehen. Hier hat er ja auch seine Mini Kirche. Er ist nämlich schon ein grosser Junge. Er kann auch schon fast alles selber machen. Sogar auch schon alleine auf die Toilette, seit ein paar Wochen. Er stellt gerne viele Fragen, erzählt auch sonst gerne was er grad so überlegt und liebt es draussen in der Natur zu spielen. Er sammelt gerne Tannenzapfen, spielt im Sand, fährt mit seinem Laufrad herum, geht zu den Schäfchen und beobachtet die Baustelle. Er geht auch schon in eine Spielgruppe, dort hören sie Geschichten, singen, basteln, spielen zusammen. Beim Spielen und beim Geschichten hören, kann er richtig in seiner Fantasie abtauchen, so dass er manchmal gar nicht hört, wenn ihn jemand ruft. Er singt und tobt gerne herum und entdeckt langsam, dass es auch mit anderen Spass macht zu spielen.
Nächstes Jahr darf er in den Kindergarten, bis dahin ist er noch viel zu Hause am Spielen.
Er freut sich, dass es am Sonntag im MiKi-Träff auch eine Geschichte gibt und dass die Mitarbeitenden gerne mit ihm spielen und ihm zuhören. Er findet es toll, wenn er mehr über Jesus hört und dass er ihn wunderbar gemacht hat. Bei den Liedern singt er zwar nicht immer mit, aber zu Hause beim Spielen singt er dann plötzlich.









